Miss Undercover (Wildfee)
| Karin Tabake | |
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Originaltitel: Verlag: Cora Band: Baccara Spezial Erscheinungsdatum: Genre: Romantic Suspense |
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Klappentext
Erregt genießt sie die lustvollen Blicke der Männer, wenn sie die Hüllen fallen lässt: Als verführerische, sexy Kat ermittelt Philamena Zorn undercover in einem Stripclub, um die Entführung von drei jungen Frauen aufzudecken. Dabei entdeckt die ebenso ehrgeizige wie zugeknöpfte Agentin ungeahnt sinnliche Seiten an sich. Immer tiefer taucht sie ein in die erotische Welt des Kashmir Klubs, lässt sich von ihrem undurchschaubaren Boss Ty Jamerson zu hemmungslosen Spielen verführen. Doch dann schlägt der Täter wieder zu. Ausgerechnet Ty gerät unter Verdacht…
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Irgendwie ist der Roman meiner Meinung nichts Halbes und nichts Ganzes.
Eine Polizistin, die plötzlich zur heißen sexy Stripperin wird, ist ja an sich eine nette Idee, aber wenn diese Frau vorher herzlich wenig gute Erfahrungen mit Sex hatte, noch nie geküsst wurde und auch sonst wenig Körpergefühl zeigte, ist das doch stark an den Haaren herbeigezogen. Und der Polizist, der mit 15 Jahren die Mutter verlor, kein Vertrauen zu Frauen hat, ebenfalls praktisch nie geküsst hat und nie eine feste Freundin hatte, verliebt sich plötzlich doch...nun ja.
Die Story an sich ist ebenso bescheiden, von Ermittlungsarbeit ist nicht die Spur zu finden und es ist mir absolut schleierhaft, warum sich beide überhaupt ineinander verlieben. Das schockierende Verbrechen, das auf dem Klappentext angekündigt wird, habe ich lange suchen müssen, es offenbart sich erst auf den letzten Seiten.
Die Story wird eigentlich nur von den erotischen Szenen gerettet, die sind dafür auch reichlich vorhanden.
Mein Fazit: Für einen guten Ladythriller ist die Story zu vorhersagbar, für einen Erotikroman sind die Erotikszenen zu Vanilla und für einen Liebesroman ist zu wenig Charakterentwicklung und Romanceanteil dabei. Wer dagegen ein "schnelles Buch für Zwischendurch" sucht und keinen dickeren Wälzer lesen möchte, darf zuschlagen, der Schreibstil an sich ist nämlich flüssig und gut.
Bewertung
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