Mit einem Schlag (Gini)
| Brigitte Teufl-Heimhilcher | Kaufen |
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Originaltitel: ---- Verlag: Novum Verlag ISBN: 978-3902514813 Erscheinungsdatum: Dezember 2006 Genre: Contemporary |
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Klappentext
Irene Mahler ist Mitte dreißig, erfolgreiche Anwältin und geschieden. Zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Sandra verbringt sie einen Kurzurlaub auf dem idyllischen Stadler-Gut. Die beiden Freundinnen lassen es sich im Wellnessbereich gutgehen und finden beim Golfen die langersehnte Entspannung vom Alltag. Dort lernt sie Dr. Theodor Nestelbach kennen und muss sich bald eingestehen, dass ihr der als verschlossen und arrogant geltende Theo alles andere als gleichgültig ist. Doch da ist auch noch Markus, der treue Freund aus Jugendtagen, Katrin, Theos Ex-Frau und dann meldet sich auch völlig unerwartet ihr Exmann Jochen.
Meine Einschätzung
Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem sehr eigenen Stil der österreichischen Autorin. Teilweise kam er mir etwas holprig vor (verschachtelte Sätze, manchmal eine „gestelzte“ Sprache und das persönliche Ansprechen des Lesers), jedoch bekam er aber mit der Zeit einen gewissen Charme und am Ende war dieser besondere Stil aus dem Buch gar nicht mehr wegzudenken. Schön fand ich es vereinzelte österreichische Ausdrücke im Buch zu finden, wie Erdäpfel und Palatschinken, und auch die umgangssprachlich gehaltenen Dialoge, die ab und zu auftauchten, die das Buch weiterhin auflockerten.
Wer hier eine leidenschaftliche Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Hier handelt es sich um eine äußerst realistische Liebe. Man fällt nicht sofort übereinander her, nur weil man sich einmal gesehen hat, sondern nähert sich langsam aneinander an. Das Zusammenkommen, das auch ziemlich früh im Buch stattfindet, ist dann auch so unspektakulär, dass es einem im ersten Moment enttäuschend erscheint.
Doch der eigentliche Hauptstrang des Buches befasst sich mit der „Stief- Familie“ von Theo. Ohne das Wissen seiner Familie hat Theos Vater eine Zweitfamilie gehabt, um die sich Theo nach dessen Tod, kümmert. Die Mutter seiner Stiefgeschwister ist einer realitätsfremde Künstlerin, die die ganze Verantwortung an Theo und ihre Mutter abgibt. Als sie dann auch noch sang und klanglos verschwindet, bleibt es an Theo, Irene und Oma hängen, sich um die Kinder zu sorgen.
Die Autorin hat in diesem Buch sehr viele Charaktere einfließen und sie ihre eigene Probleme lösen lassen. Das war meiner Meinung nach manchmal etwas zu viel des Guten. Dafür hätte ich lieber manche Charaktere, vor allem Irene und Theo, gerne noch näher kennen gelernt.
Dennoch fand ich die Geschichte auf ihre Weise sehr liebenswert und auf eine Fortsetzung dieses ersten Romans von Brigitte Teufl-Heimhilcher würde ich mich sehr freuen.
Wer also gerne Familiengeschichten mit österreichischem Charme lesen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
Bewertung
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