Black Door Club (Bacherl)
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Originaltitel: The Balck Door Verlag: Ullstein ISBN: 978-3548269498 Erscheinungsdatum: November 08 Genre: erotischer Roman |
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Klappentext
Ariel ist erfolgreiche Anwältin und führt eigentlich eine glückliche Beziehung. Doch in letzter Zeit fühlt sie sich vernachlässigt, vor allem körperlich. Da fällt ihr die Visitenkarte des exklusiven Black Door Clubs in die Hände. Aus reiner Neugier stattet Ariel dem Club, in dem sich die maskierten Damen aus Manhattans Oberschicht erotisch verwöhnen lassen, einen Besuch ab – fest entschlossen, ihrem Freund die Treue zu halten. Doch dann begegnet sie einem Mann in einer schwarzen Maske, der sie in seinen Bann schlägt…
Quelle: Ullstein
Meine Einschätzung
Dieser Roman ist bewertungstechnisch eine echte Herausforderung für mich, denn ich bin recht zwiegespalten.
Positiv aufgefallen ist mir zuerst schon mal die klasse Idee. Ein erotischer Club für Frauen, der den genialen Namen „Black Door Club“ trägt und dann auch noch so herrlich mysteriös aufgemacht ist. Masken für alle Clubmitglieder und die Diener-Idee fand ich auch toll. Das ließ sich schon vor der ersten Sexszene richtig erotisch an.
Der Anfang war auch recht gut – die erfolgreiche aber frustrierte Ariel (deren Frust ich auch vollkommen nachvollziehen konnte), wie sie auf das Black Door aufmerksam wurde, die gute Einführung verschiedener Charaktere bis hin zum sexy Maskenmann im Club.
Aber dann kam es: Ich kann mich nicht erinnern, so viele unsympathische Charaktere in einem einzigen Roman erlebt zu haben. Von blöd über berechnend bis hin zu skrupellos war alles dabei! Die Figuren haben mir völlig die Lust am Lesen verdorben, wobei ich sagen muss, dass die Story an sich auch bergab ging.
Das Ende, so überraschend es auch war, war einfach nur dämlich. Die Autorin wollte wohl auf-Teufel-komm-raus noch ein halbwegs gelungenes Happy Ending daraus machen, obwohl ich den Begriff Happy da auch nicht richtig finde. Für Ariel, die mir an diesem Punkt sowieso nur noch ein permanentes Kopfschütteln abrang, hat sich halt alles halbwegs zum Guten gewendet.
Die erotischen Szenen fand ich wiederum ganz nett. Hauptsächlich sanfter Natur und auch nichts wirklich Ungewöhnliches aber das muss auch für mich persönlich nicht immer sein.
Da mich das ganze Drumherum allerdings immer mehr störte, je weiter ich in der Story kam, ging das Knistern bei mir auch schnell verloren.
Wer mit den Charakteren nicht so große Probleme hat wie ich kann dies sicherlich anders empfinden aber ich persönlich sehe in diesen Roman kein „Lese-Muss“.
Bewertung
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