Das gläserne Tor (Schnee)

Sabine Wassermann Kaufen
Originaltitel: ----
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453523395
Erscheinungsdatum: Dezember 07
Genre: Paranormal

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Klappentext

Das Tor in eine phantastische Welt. Es geschehen seltsame Dinge am Ausgrabungsort des jungen Berliner Archäologen Friedrich. Nicht datierbare Schmuckstücke tauchen auf, und eines Nachts stößt seine Verlobte Gracia auf einen dunklen Fremden, der vor ihren Augen im Wasser verschwindet. Wenig später zieht es auch Gracia in den See, doch sie findet sich nicht am Grund des Sees wieder, sondern in einer fremden Welt voller Magie, Zauber und Gefahr. Während Friedrich in Berlin verzweifelt nach Gracia sucht, wird sie von Kriegern gefangen genommen und vor deren despotischen Herrscher geführt. Als ihr ein mysteriöser Sklave zur Flucht verhilft, beginnt für die junge Frau das Abenteuer ihres Lebens...

Quelle: Heyne


Zusammenfassung (von Sabine Wassermann selbst zusammengefasst)

Grazia, die Verlobte eines Archäologen, macht im Berlin des Jahres 1895 eine seltsame Entdeckung: An einer Ausgrabungsstätte begegnet ihr ein geheimnisvoller, dunkler Fremder, der vor ihren Augen im Wasser der Havel verschwindet. Seitdem nimmt sie eine seltsame Veränderung an sich wahr: Sie kann aus dem Nichts Wasser erschaffen. Wenig später zieht es auch sie in den Fluss, doch sie findet sich nicht am Grund wieder, sondern in einer bronzezeitlichen Welt voller Zauber und Gefahr. Als sie dort auf einen mysteriösen gefangenen Krieger trifft, dem sie zur Flucht verhilft, beginnt für die junge Frau nicht nur das Abenteuer ihres Lebens, sondern auch eine Liebe, für die sie über sich selbst hinauswachsen muss.

Meine Einschätzung

Zu Beginn hat mich das Buch nicht sofort in den Bann gezogen. Ich bin aber sehr froh, dass ich einfach weiter gelesen habe. Nach den ersten hundert Seiten gefiel es mir richtig gut und ich war mittendrin anstatt nur dabei;)

Besonders toll fand ich, dass Gracia durch die Zeit reist und dabei in eine Welt kommt die keinen realen Hintergrund, sondern reine Fantasie ist. Ich liebe zwar Zeitreisen ins alte Schottland, aber das hier war einfach mal etwas anderes und sehr gut umgesetzt. Ich konnte mir die erfundene Welt von Frau Wassermann sehr gut vorstellen und war begeistert über den Ideenreichtum.

Die Protagonisten fand ich nett, mehr leider nicht- dafür waren sie mir einfach nicht genug ans Herz gewachsen. Gracia empfand ich teilweise als nervig, aber das hat mich nicht wirklich gestört, besonders deshalb weil die Geschichte einfach gut war.
Ab und zu hätte ich mir gewünscht, dass das Buch ein bisschen weniger Seiten hat. Stellenweise gab es sehr langatmige Szenen, die aber sicher auch, wie alles, Geschmackssache sind.

Insgesamt ein solider und unterhaltsamer Roman für gemütliche Stunden!

Bewertung

Das gläserne Tor (Schnee)      

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