Die Ankunft (Anke)
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Originaltitel: Covet Verlag: Heyne ISBN: 978-3-453-26664-3 Erscheinungsdatum: März 2010 Genre: Paranormal |
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Teil einer Serie
Fallen Angels

Klappentext
Seit Anbeginn der Zeit herrscht Krieg zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Nun wurde ein gefallener Engel dafür auserwählt, den Kampf ein für alle Mal zu entscheiden. Sein Auftrag: Er soll die Seelen von sieben Menschen erlösen. Sein Problem: Ein weiblicher Dämon macht ihm dabei die Hölle heiß ... Nach dem Bestseller-Erfolg "Black Dagger" kommen J. R. Wards "Fallen Angels" – atemberaubend düster und erotisch!
Zugegeben, Jim Heron ist weit vom Idealbild eines himmlischen Kriegers entfernt. Sünde ist für ihn ein ziemlich dehnbarer Begriff, und Engel sind für ihn eine Biker-Gang oder Blondinen im Negligé. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er zu einem "Gefallenen Engel" ernannt wird, der auf der Erde die letzte Schlacht gegen die Mächte der Finsternis schlagen muss. Dafür soll er sieben Menschen erlösen. Dass sein erster "Fall", ein skrupelloser Geschäftsmann, nicht nur seine Seele an die dunkle Seite verkauft hat, sondern sich auch noch in eine turbulente Affäre verwickelt, macht es für den Engel nicht einfacher. Und dann wird auch noch ein Dämon ausgesandt, um Jims Pläne zu vereiteln – eine weibliche Furie in hautengem Lederdress, mit heißen Kurven und einem Blick wie aus Feuer. Ob Jim will oder nicht, der finale Kampf zwischen Finsternis und Licht ist eröffnet ...
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Zugegeben, nach dem ich die ersten Meinungen zum Buch und Inhalt gelesen hatte war ich ein wenig enttäuscht – was auch erklärt, warum das Buch solange auf meinem SUB lag – keine neue Serie a la "Black Dagger" der Autorin erwarten zu dürfen, sonder eine Geschichte, die in eine ganz andere Richtung geht.
Nachdem ich nun das Buch gelesen habe zolle ich jedoch meinen ganzen Respekt der Autorin dafür, dass sie eben nicht einfach eine weitere Serie a la "Black Dagger" geschrieben hat, sondern sich etwas völlig anderes hat ausdenken können.
Und so folgt die Story auch nicht dem üblichen Muster eines paranormalen Liebesromans, sondern teilt sich im Grunde in zwei Geschichten, mit verschiedenen Protagonisten, die jedoch an einem Strang ziehen und einen gemeinsamen Plot bilden, auf.
Da ist zum einen der Undercover (im Ruhestand-)Agent Jim Herron, der von Engeln und Dämonen gleichermaßen ausgewählt wurde um ihre jeweilige Seite zu vertreten und Punkte im Spiel von Gut und Böse für die ein oder andere Seite einzuholen.
Und dann ist da der millionenschwere Bauunternehmer Vin diPiertro der am Scheideweg zwischen "Gut werden" oder "endgültig Böse" steht und seine Entscheidung für die ein oder andere Seite, den ersten Punkt im Spiel der Mächte bringen wird.
Jims Aufgabe besteht nun darin Vin entsprechend zu unterstützen; die Frage ist nur welches der richtige Weg ist, denn nicht alles ist so wie es scheint!
Ich war beim Lesen von der ersten Seite an völlig fasziniert, sowohl von der Geschichte auch als von den Protagonisten. J.R. Ward hat mit den "Fallen Angels" eine wahrlich fesselnde Serie gestartet, die hoffentlich noch viele weitere Teile beinhalten wird; zumindest solange bis die sieben Todsünden in Geschichten verpackt wurden und sieben Seelen auf den rechten Weg gebracht sind.
Bei all den ungewöhnlichen Zutaten der Story, so ist doch J.R. Ward ihren flotten Sprüchen und unverblümten Ausdrucksweise treu geblieben, über dich ich bereits bei den "Black Daggern" immer, ob ihrer Übertreibung behaglich Schmunzeln konnte.
Ihre Helden (Hier die Mehrzahl; da man sowohl Vin, als auch Jim als Held der Geschichte bezeichnen kann.) haben genau den Charme abbekommen der mich auch bei Wrath und Co. so gefangen genommen hat und auch die starke Heldin, sowie das widerliche Böse, erinnern (sind aber keineswegs einfach nur kopiert!) an die Erfolgsserie der Autorin.
Dank des umfangreichen Buch blieb sowohl für die Liebesgeschichte von Vin, als auch für die Figur des Jims, Platz zur Entfaltung der Charaktere und ihrer Entwicklung. Dass es dabei zu keinem Zeitpunkt Stillstände und Leerläufe in der Story gab, beweist darüber hinaus ebenfalls das Ausnahme-Erzähltalent der Autorin.
Erstklassische paranormale Unterhaltung, die alles bietet, was ich mir von einer solchen nur wünschen kann.
Bewertung
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