Die Stimme meiner Schwester (Tina)


Therese Walsh Kaufen
Originaltitel: The Last Will of Moira Leahy
Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3426652183
Erscheinungsdatum: April 2011
Genre: Contemporary

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Klappentext

Vor neun Jahren verlor Maeve ihre Zwillingsschwester Moira – und flüchtet sich seither in ihre Arbeit, um den quälenden Gedanken um Schuld, Eifersucht und Verrat zu entgehen. Doch dann entdeckt sie auf einer Kunstauktion einen antiken Dolch, einen Keris, der auf verblüffende Weise jener Waffe gleicht, mit der Moira und sie als Kinder Piraten spielten. Kaum hat Maeve den Keris ersteigert, entwickelt er ein merkwürdiges Eigenleben. Oder bildet sie sich das nur ein? Erst nach und nach begreift sie, dass der Dolch ihr einen Weg weist – den Weg der Erinnerung, den sie gehen muss, um die traumatischen Ereignisse von damals endlich zu bewältigen …

Quelle: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung

"Die Stimme meiner Schwester" entführt den Leser auf eine magische Reise durch die Zeit. Maeve die ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt, wird durch die Rückschauen in eine Zeit, wo Maeve und Moira noch vereint waren, bereichert.

Die Zwillinge Maeve und Moira standen sich sehr nahe und zusammen erleben sie, das eine oder andere Abenteuer. Maeves Leben verliert den Glanz, als sie ihre Schwester Moira verliert. Sie schottet sich ab und versucht ihr Leben mit den Erinnerungen auszufüllen, dabei vergisst sie sich fast ganz und auch die Menschen, die sie lieben. Doch dann bekommt ihr Leben unerwartet eine neue Wendung.

Vom Cover bis zu den schönen Kapitelverzierungen ist das Buch ein wahrer Blickfang. Nicht minder toll ist die Geschichte an sich. Therese Walsh erzählt darin von der engen Verbundenheit von Zwillingen und dem Schmerz darüber, wenn diese nicht mehr besteht. Sehr gefühlvoll beschreibt sie auch das "sich voneinander entfernen", was auch heilsam sein kann.

Die Zeitwechsel, immer dann, wenn Maeve von der Vergangenheit erzählt, haben es wirklich in sich. Sie dienen dem Leser als Informationsgrundlage, damit er das, was in der Gegenwart geschieht, besser verstehen kann. Theresa Walsh hat sehr gekonnt mit diesen Rückblicken gespielt und mich dabei sehr von ihrem Schreibtalent überzeugt.

Besonders gefesselt hat mich die Geschichte des Dolchs (ein Keris oder Kris genannt, ein asymmetrischer Dolch aus Südostasien). Die Mystik und die Magie, die von ihm ausgeht, hat mich sehr fasziniert und begeistert. Denn das Keris macht was es will und zieht damit auch den Leser in seinen Bann. Er verleiht dem Roman eine märchenhafte Komponente und sorgt für Gänsehautfeeling.

Ein wundervolles Buch mit Gänsehautfeeling.

Bewertung

Die Stimme meiner Schwester (Tina)      

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