Ein Ring von Tiffany (Anke)
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Originaltitel: Chasing Harry Winston Verlag: Random House ISBN: 978-3837100389 Erscheinungsdatum: März 2009 Genre: Contemporary Sprecherin Sonya Kraus 4 Cd's / gekürzte Lesung |
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Klappentext
Emmy, Leigh und Adriana leben in New York und sind unzertrennliche Freundinnen. Allerdings sind sie auch völlig verschieden: Adriana ist ein echter Vamp, Emmy träumt von Mann und Kind, und Leigh scheut vor großer Nähe stets zurück. Als Emmy von ihrem Freund verlassen wird, beschließen alle drei auf ihre Art ihr (Liebes-) Leben umzukrempeln...
Quelle: Random House
Meine Einschätzung
Obwohl ich natürlich „Der Teufel trägt Prada“ in seiner filmischen Version sehr genossen habe, habe ich bisher noch keine Buch von Lauren Weisberger gelesen und bin so recht unbedarft an das Hörbuch „Ein Ring von Tiffany“ herangegangen.
Ein Hörbuch steht und fällt im hohem Maße mit der Sprecherleistung; obwohl ich durchaus einen Sprecher akzeptieren kann, der mir nicht so sehr behagt, solange mich der Inhalt fasziniert und begeistert.
Da ich aber zunächst vom der Geschichte Ein Ring von Tiffany nicht so sehr gefesselt, ja fast ein bisschen gelangweilt war, hatte ich ausreichend Zeit mich der Sprecherin Sonya Kraus zu widmen – und ich muss sagen, dass ich überhaupt nicht mir ihrer Stimme und damit auch der Darstellung, oder besser ihrer Interpretation, zurecht kam.
Für meinen Geschmack zu kiecksig, zu überdreht, zu stark betont (und leider immer an den falschen Stellen) liest sie den Text zwar engagiert und scheinbar auch mit Spaß bei der Sache zu sein, deswegen aber leider keineswegs gut.
So hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mich eingewöhnt hatte und die Geschichte mich soweit in den Bann gezogen hatte, dass ich zumindest das Hörbuch fertig hören wollte um zu wissen wie es ausgeht.
Ich empfand vor allem die Figuren von Emmy und Leigh als sehr austauschbar und wenig interessant. Nein lieber hatte ich Emmy gerne zwischendrin das ein oder andere Mal kräftig in den Hintern treten oder ihr zumindest den Kopf wieder gerade rücken wollen. Sie ging mir mit ihren Träumen vom „weißen Lattenzaun“ schon ein wenig auf den Keks. Leigh dagegen war einfach nur …, was ist das richtige Wort dafür, vielleicht …. unscheinbar.
Einzig die Figur der Adriana hat ein bisschen Pepp in die Runde gebracht.
Die ganze Zeit wurde ich das Gefühl nicht los, dass die Autorin hier eine Art „Sex and the City“ wiederholen möchte, aber doch nur einen Abklatsch davon zustande brachte.
Eigentlich schade, denn die Idee war eigentlich witzig, doch fehlte es ihr an Humor und vor allem an überraschenden Wendungen, die Spaß machen und mir die Charaktere vielleicht durch ihr intelligentes Handeln hätten sympathisch machen können.
Fazit: Ein wenig bemüht wirkende Geschichte, ohne wirkliche Höhepunkte.
Bewertung
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