Hexenwut (Ka)

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Originaltitel: ----
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3802582950
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Genre: Paranormal

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Teil einer Serie
Babel Serie

1. Teil Hexenwut
2. Teil Dämonenfieber (Mai 2011)


Klappentext

Als Hexe führt die junge Babel ein Doppelleben. Offiziell ist sie als Personal Trainerin bei einer Firma angestellt. Insgeheim erledigt sie jedoch mit Hilfe von Magie Aufträge ganz anderer Art. Als eine rätselhafte Mordserie die Stadt erschüttert, wird Babel von den Alben engagiert, um den Täter zu finden. Schon bald gerät auch ihr Ex-Geliebter, der Halbdämon Samuel, unter Verdacht, von dem Babel aus erster Hand weiß, wie gefährlich er werden kann. Als sie auch noch mit dem Alben Tom anbandelt und selbst unter Verdacht gerät, zieht sich die Schlinge um ihren Hals immer weiter zu. Um die Katastrophe abzuwenden, muss sie Kräfte nutzen, von denen sie sich geschworen hatte, sie nie wieder anzurühren...

Quelle: Lyx

Meine Einschätzung

Babel hat als Heranwachsende den Fehler begangen, Dämonen aus der Dämonenebene zu beschwören. Einen darf sie noch nach Jahren ihr Eigen nennen: Den Dämon, der in einem Papagei namens Xotl festsitzt. Babels damaliger Freund Sam, ein überaus anziehender Halbdämon, hat sie dazu animiert, ihrer dunklen Seite nachzugeben. Doch Dämonen zu beschwören benötigt neben Zaubersprüchen auch noch Blut. Blut, das Babel für die Rituale von sich selbst genommen hat. Die Narben sind heute noch sichtbar. Das "Anrufen" der Dämonen hat sich zu einer regelrechten Sucht entwickelt, denn das Spiel mit der Macht hat seinen Reiz auch wenn es gefährlich ist. Mühsam trennt sich Babel nach Jahren von Sam und dem Beschwören von Dämonen. Doch Babel kann Sam irgendwie nicht vergessen.

Heute, Jahre später, arbeitet Babel mit dem etwas kauzigen Karl zusammen. Karl liebt alles, was mit Dolly Parton zu tun hat. Sie betreiben gemeinsam eine Art Detektei, die sich darauf spezialisiert hat, Klienten durch kleine magische Hilfestellungen zu unterstützen, wie zum Beispiel dem Brechen von Flüchen. Eines Tages kommt Mo, ein Alb, sozusagen ein Mensch gewordener Naturgeist und der natürliche Feind der Hexen, in das Büro der beiden. Mo versucht Babel dazu zu überreden, mit ihm zu kommen. Doch Babel will nicht für Alben arbeiten. Prompt klaut Mo Babels Motorrad und sie ist gezwungen ihm zu folgen.

Bei der Wagenburg angekommen, in welcher Mo verschwunden ist und die Alben leben, stößt Babel auf den charismatischen Tom. Tom möchte sie engagieren, um diverse Morde aufzuklären, die an Alben verübt wurden. Er vermutet, dass eine andere Hexe hinter der Mordserie steckt. Die Alben selbst können zwar keine Magie ausüben, aber sie können sie fühlen. Babel klärt sich eher widerwillig bereit, bei der Aufklärung mitzuwirken und den Mörder dingfest zu machen. Dabei stellen sich ihr viele Hindernisse und lauernde Gefahren in den Weg, die Babel schließlich an sich selbst zweifeln lassen. Plötzlich taucht Sam wieder auf, und stellt alles in Frage, was sie für Tom, den Anführer der Alben empfindet. 

Mir persönlich hat sich manchmal die Frage gestellt, warum Babel solange an Sam festhält, der doch eigentlich eher Gift für sie ist. Die Beziehung zwischen den beiden ist düster, so wie auch die Grundstimmung in der Geschichte. Einerseits will sie Sam, andererseits weiß sie, dass er - im Gegensatz zu Tom - nicht gut für sie ist. Ein Schubs in die richtige Richtung hätte ihr ganz gut getan. 

Am Anfang des Romans erzählt uns die Autorin aus der Jugend der Heldin. Diese Passagen waren etwas langatmig verfasst. Die Suche nach dem Mörder dagegen, ist spannungsvoll aufgebaut, da die Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Um dann, zum Schluss hin jedoch überstürzt aufgeklärt zu werden. Fast so, als wolle die Autorin zu einem schnellen, klärenden Ende kommen.

Cay Winters "Babel 01 - Hexenwut" bekommt von mir 4 Unterhaltungs-Punkte und ich freue mich auf den 2. Teil "Babel 02 - Dämonenfieber" der deutschen Autorin.

Bewertung

Hexenwut (Ka)      

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