Insel der Verheißung (Anke)
| Susan Wiggs | |
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Originaltitel: The Horsemasters's Daughter Verlag: Cora Band: Historical Gold 138 Erscheinungsdatum: Genre: historischer Liebesroman |
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Teil einer Serie
Calhoun Chronicles

Klappentext
Einst einer der stolzesten Söhne Virigias steht Hunter Calhoun im Frühling 1854 vor dem Ruin. Denn mit dem Versuch, die hochverschuldet geerbte Plantage Albion durch Umwandlung in ein Gestüt zu retten, gerät der Pferdezüchter aus Passion in einen Strudel tragischer Ereignisse: Seine Gemahlin Lacey verlässt ihn - und über ihren wenig später zu beklagenden Tod verbreiten die Damen der Gesellschaft so hässliche Gerüchte wie die Herren über Hunters jüngsten Fehlschlag: den Kauf des wertvollen Zuchthengstes Sir Finnegan, den die lange Seereise von Irland völlig verstört zu haben scheint! Für Hunter ist Flyte Island deshalb die Insel der Verheißung - lebt dort doch der berühmte Pferdetrainer Henry Flyte, auf dessen Hilfe Hunter all seine Hoffnungen setzt. Dass er statt Henry dessen schöne Tochter Eliza trifft, kann ihn nur kurz erzürnen. Denn das barfüßige Mädchen mit dem sanften Blick, das sein Pferd so mühelos zähmt, hat heißes Begehren in ihm entfacht...
Quelle: Cora
Meine Einschätzung
Hunter Calhoun ist am Ende. Seine Frau hat ihn verlassen und ist dann auf grauenvolle Weise gestorben. Er findet zu seinen beiden Kindern keine richtige Beziehung und sein geplantes Projekt; ein Gestüt, scheint zum Scheitern verurteilt zu sein. Der zur Rettung der Zucht gekaufte Renn- und Deckhengst Finnagan ist aggressiv und bösartig. Doch bevor er dem Tier den Gnadenschuss gibt, überredet ihn, sein Jockey Noah, das Tier zu einem ehemals bekannten, nun zurückgezogen lebenden Pferdetrainer zu bringen. Dort angekommen muss er erfahren, das Henry Flyte verstorben ist, ermordet von einer Bande Sklavenjäger und nur noch seine Tochter Eliza auf der kleinen Insel lebt. Eliza hat das Talent ihres Vaters geerbt und beginnt mit wachsendem Erfolg, mit dem Hengst zu arbeiten.
Als klar wird das Henry Flyte entflohenen Sklaven bei der Flucht geholfen hat, wird der Aufenthalt Elizas auf ihrer Insel, die sie Zeit ihres Lebens bewohnt, zu gefährlich. Sie folgt Hunter, den sie rettungslos liebt und auf sein Gestüt Albion. Hunter führt Eliza als Gouvernante für seine Kinder ein. Solange der Schatten des Todes in Gestalt der verstorbenen Frau Hunters jedoch noch zu spüren ist, und die ganze Familie darunter leidet, kann und will Hunter sich seine Liebe zu Eliza nicht recht eingestehen. Aber Eliza hat nicht nur eine heilende Hand für Tiere, auch Menschen heilen unter ihrer Zuwendung.
Trotz der schönen Geschichte, hat mich ein wenig gestört, das scheinbar auf Biegen und Brechen die Figur Ryan Calhouns (aus 'Eine Reise ins Paradies') eingebaut wurde. Die Geschichte bekommt damit zusätzliche Wendungen, die eigentlich gar nicht notwendig wären.
Bewertung
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