Vampirsohn (Ka)
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Originaltitel: The Story of Son aus "Dead after Dark" Verlag: Heyne ISBN: 978-3453527898 Erscheinungsdatum: Janaur 2011 Genre: Paranormal |
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Klappentext
Seit Jahrzehnten wird der Vampir Michael im Keller eines uralten Hauses gefangen gehalten. Bis die toughe Anwältin Claire ihm gezwungenermaßen einige Tage Gesellschaft leistet und in ihm eine bis dahin unbekannte Leidenschaft entfacht.
Quelle: Heyne
Meine Einschätzung
Claire Stroughton ist Staranwältin. Kurz vor dem Wochenende macht sie sich auf den Weg zu Ms Leeds, einer alten, wohlhabenden Dame, für die sie - wie schon ihr Vater zuvor - stetig das Testament neu überarbeitet. Doch für 650,- Doller Stundensatz, macht Claire das schon mal selbst. Einziges Manko an der Lady: Sie zeigt für Claires Geschmack zu viel Interesse an ihrem Privatleben.
Nachdem Claire auf dem Besitz von Ms Leeds angekommen ist, trinkt sie zusammen mit ihr eine Tasse Tee - nur um plötzlich zu merken, wie ihre Sinne schwinden. Als Claire wieder zu sich kommt, findet sie sich in einem mit Büchern vollgestopften Kellerraum wieder. Aus einer dunklen Ecke heraus, starrt sie ein riesiger, angeketteter Mann an.
Nach einigem Hin und Her stellt sich heraus, um wen es sich handelt. Der erotische Mann ist der namenlose Sohn von Ms Leeds. Ein Vampir, der seit Jahrzehnten im Keller gefangen gehalten wird. Claire nennt ihn - da er sie an einen Erzengel erinnert - Michael.
In Michael sieht sich Claire einem extrem attraktiven, gebildeten Mann gegenüber, der ihr Blut zum Kochen bringt und einen - für ihre Nase - überwältigenden Duft verströmt. Claire fast den Vorsatz, Michael zu retten!
Schön und gut, diese Kurzgeschichte von J.R. Ward. Doch es bleibt einiges offen: Wer oder was ist der Butler Fletcher der alten Dame? Ein Doggen? Doch wenn er ein Doggen ist, sollte Ms Leeds doch etwas über Vampire wissen, was aber nicht der Fall zu sein scheint, ansonsten würde sie ihren Sohn wohl kaum als Bestie bezeichnen und einsperren. Die Zeugung Michaels bleibt gänzlich im Dunkeln. Und warum der Butler so ein aggressiver Kerl ist auch.
Vielleicht fällt es einem Nicht-Black-Dagger-Leser leichter, Zugang zu dieser Novelle zu erhalten, wer weiß? Für mich als Black-Dagger-Leser blieben einfach zu viele Fragen offen. Die Stolpersteine, über die ich während des Lesens gestrauchelt bin, veranlassen mich "nur" drei Punkte zu vergeben - inkl. einem "Ward-Bonus-Punkt".
Bewertung
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