Was sich liebt, das rächt sich (Tina)


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Originaltitel: Wicked Games
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442375035
Erscheinungsdatum: November 2011
Genre: Contemporary

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Klappentext

Was tun, wenn zwei Väter sich nicht ausstehen können und ihre Kinder sich trotzdem lieben? Nach 20 Jahren brodelt die alte Rivalität von Judd Harrington und Lochlin Maguire wieder auf. Leidenschaftlich kämpfen sie um ihre Firmen, ihre Ehen und ihren Stolz. Doch dann entbrennt Maguires Tochter Iris für den Rennfahrer Ace Harrington. Der war im Auftrag seines Vaters ausgezogen, das Herz des Töchterchens zu brechen – und verliebt sich ebenfalls. Wird die junge Liebe gegen den Willen der Väter bestehen können?

Quelle: Blanvalet

Meine Einschätzung

Was soll man tun, wenn die Liebe sich nicht an Verbote hält und sich eigene Regeln verschafft? Einfach ein Leben wie Romeo und Julia führen und hoffen, dass die Familien sich wieder vertragen … Wäre da nicht der Hass und der Neid auf das, was der andere hat.

"Was sich liebt, das rächt sich" ist ein Familienroman der besonderen Art, denn hier sind die Väter verfeindet und ihre Familie- die Frauen und Kinder, sind die Spielfiguren ihrer Fehde, die sie so einsetzen wie es ihnen gerade passt.

Der Pariach Judd ist ein Meister des Spiels und herrscht und bestimmt über die Familie Harrington und wehe es läuft nicht nach seinen Regeln! Dann heißt um Auge um Auge, Zahn um Zahn. Leidtragende ist meistens eine Frau- Kitty; vor allem weil Judd von Treue und Liebe nicht viel hält.

Sein Feind Lochlin Maguire ist da hingegen ein vollkommen anderer Mensch. Er ist die Ruhe in Person, die durch Tavvy seine Frau immer wieder ins "richtige Maß" versetzt wird. Zusammen sind sie stark und überstehen so die Stürme die durch Judd Harrington losgetreten werden.

In beiden Familien sind es jedoch die Kinder die einem einfach nur leidtun können, denn keiner sagt ihnen was geschehen ist oder woher der Hass zwischen den Familien herrührt. Und so ist, als die Liebe ins Spiel kommt und Ace und Iris, sowie Caitie und Elliot zusammenführt, Ärger vorprogrammiert.

Die Autorin Sasha Wagstaff hat einen Roman geschrieben, der locker und flüssig zu lesen ist. Allerdings weist das über 600 Seiten starke Buch Längen auf, die es einem schwer machen weiter zu lesen. Doch es lohnt sich am Ball zu bleiben, denn nach diesen kleinen Tälern nimmt die Geschichte stets wieder rasant an Fahrt auf entwickelt sich weiter und fesselt einen erneut.

Die Figuren rund um die Familien Harrington und Maguire haben eine Menge zu erzählen und nach und nach entfaltet sich für den Leser ein umfassendes Bild aller Mitwirkenden. So eingebunden kann man beim Lesen mitfiebern, muss hier und da die Luft anhalten, vor allem dann wenn Judd seinen Willen nicht bekommt, und erleben darf, wie sich die Jugend durchsetzt und diese den Eltern zeigt wie schön das Leben und die Liebe - ohne Hass - sein kann.

Das Cover ist ein bunter sowie quirliger Blickfang, der jedoch ein wenig aus dem Rahmen fällt, da er nach meinem Empfinden nicht so ganz zum Roman passt; außer wenn man die rausgezogenen Blütenblätter nimmt, frei nach dem Abzählreim "Er liebt, er liebt mich nicht", dann passt es wieder.

Ein Roman für alle, die komplexe Familiengeschichten mögen, und sich nicht von der Dicke des Buches und Längen die damit einhergehen abschrecken lassen, denn auf 601 Seiten ist alles dabei: Liebe, Eifersucht, Neid sowie Hass. Eine Entdeckungsreise die sich lohnt!

Bewertung

Was sich liebt, das rächt sich (Tina)      

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