Wie eine Rose im Winter (Kerstin)

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Originaltitel: A Rose in Winter
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442414321
Erscheinungsdatum: März 1992
Genre: historischer Liebesroman

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Klappentext

Die junge und schöne Erienne Fleming hätte nie gedacht, dass ihr Vater sie dem vermögendsten Freier versprechen würde, nur um seine Schulden bezahlen zu können. Sie muss in die Ehe mit dem mysteriösen Lord Saxton einwilligen, der, durch einen Brand seines Schlosses entstellt, sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Erienne aber liebt einer anderen...

Quelle: Goldmann

Meine Einschätzung

Wie eine Rose im Winter ist ein alter Roman, aus den 70ern und das merkt man ihm auch an, vom Thema her, dem Verhalten der Helden, der Sprache etc. Dennoch ist es für mich ein Klassiker, in den ich immer mal wieder gerne hineinlese.

Erienne lebt zusammen mit Bruder und Vater in Nordengland. Von ihrem Vater wird sie nicht gut behandelt, aber dennoch hätte sie nicht angenommen, dass er in der Lage ist, sie öffentlich an den Meistbietenden zu versteigern - doch genau das tut er. Der Sieger soll ihr Ehemann sein. Dass dieser eine Maske trägt, verunstaltet ist und hinkt und sich zahllose düstere Legenden um ihn ranken, ist dem Vater egal und so findet sich Erienne als Lady Saxton wieder. Dennoch geht ihr der Amerikaner Christopher nicht mehr aus dem Kopf, denn obgleich sie ihn wegen seiner Unverschämtheiten zurückgewiesen hat, hat er doch etwas Charmantes an sich - und gibt sich als der Cousin ihres Mannes aus, eine Funktion, in der er sie zu öffentlichen Veranstaltungen begeleitet, da ihr Gatte dies auf Grund seiner Behinderungen nicht vermag...

Die Geschichte hat eine ganz eigene Atmosphäre, und auch wenn ein Datum angegeben ist, könnte sie im 10. Jahrhundert genauso wie im 19. Jahrhundert spielen oder auch in einer Fantasy-Welt. Es wird spannend erzählt und ich bin von der Geschichte total gefangengenommen gewesen. Das Geheimnis um Lord Saxton ist nicht schwer zu erraten, aber trotzdem gefiel es mir, wie die Heldin dem auf den Grund gekommen ist (auch wenn sie manchmal schon sehr begriffsstutzig war). Am Ende war mir zuviel Action, aber die ganze vorherige Handlung hat mich dafür reichlich entschädigt. Ein richtig schöner Schmöker!

Bewertung

Wie eine Rose im Winter (Kerstin)      

Tipps für Original Lese Anfänger


Wenn ihr das Buch im Original lesen möchtet:


von Kerstin

Diese Autorin benutzt einen Stil, der als „purple prose“ verschrien ist. D.h. sie ahmt eine altertümliche Sprache übertrieben nach. Von daher sind ihre Romane nicht einfach zu lesen und für Fortgeschrittene geeignet.

Sprache: sehr altertümlich
Handlung: die vielen Irrungen und Wirrungen in der Geschichte sind aufgrund der komplizierten Sprache nicht immer gut nachzuvollziehen.

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