Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Die Meinung dieser Teil der "TDD"-Serie könne nicht mit den anderen Bücher mithalten; ist mir schon einige Male untergekommen, so dass auch ich etwas vorsichtiger an Suzanne Brockmanns Mitch herangegangen bin, um nicht enttäuscht zu werden. Doch selten habe ich mich so getäuscht: Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und spannend erzählt und finde im Gegenteil, dass es nicht hinter den anderen Bänden zurückzustehen braucht.

Es ist jedoch richtig, dass dieser Band schmaler ist als andere Bücher der Reihe und sich so eher wie eine Catagory Romance liest, denn als Roman. Der Inhalt wird also entsprechend straff erzählt und es bleiben durchaus Fragen offen, z.B. nach Beccas Hintergrund oder zu ihrem unsympathischen Chef. Ich finde jedoch, dass diese Fragen nicht unbedingt geklärt werden müssen, um sich vom Buch gut unterhalten zu lassen.

Selbst das scheinbar relativ schnelle Ende fügt sich für mich logisch und konsequent in die Geschichte ein. Insbesondere da die Erinnerung von Mitch bereits im Verlauf des Buches Stück für Stück zurückkehrt und nicht etwa auf den letzten Seiten gipfelt. Es besteht also keinen Grund die Geschichte mit Erklärungen hinauszuziehen.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich an Beccas Stelle wohl etwas länger gebraucht hätte, um die Verwandlung Mitchs von einem möglicherweise gewalttätigen Hilfsarbeiter in einem hochdekorieren SEAL zu verdauen.

"Mitch - Herz im Dunkeln" hat mich, trotz der Kürze, mit seiner romantischen Liebesgeschichte, seiner aktionsreichen Handlung und mit einigen höchst amüsanten Stellen überzeugt.

Schattens Bewertung 03 05 Sterne.png

Ausnahmsweise trifft die Inhaltsangabe recht genau. Darum lass ich mal eine eigene.

Da ich ein großer Suzanne Brockmann-Fan bin und auch den anderen deutschen Teil dieser Reihe (Teil 3: Sag ja zum Leben = Frisco’s Kid) wirklich mochte, hatte ich natürlich große Hoffnungen auf ein perfektes Lesevergnügen.

Diese wurden, zum Teil, jedoch nicht erfüllt. Auch wenn der Plot sehr schön und spannend ist, verdirbt der Charakter Becca dies. Sie ist irgendwie… seltsam. Ich konnte mich mit ihrem Gehabe, besonders am Ende, nicht richtig anfreunden. Sie widerspricht sich, meiner Meinung nach, immer wieder. Z.B. will sie erst „nur“ eine kurze Affäre und dann will sie gleich „Ich liebe dich“ hören. Ein anderes Beispiel: Sie wird einerseits als sehr „taff“ dargestellt und andererseits kuscht sie vor ihrem Chef.
Das stört und irritiert zugleich.
Aber ok, auch wenn Becca manchmal ein seltsames Verhalten an den Tag legte, bügelte Mish dies jedoch wieder aus. Natürlich kennt man ihn als Leser schon aus anderen Teilen und darum weiß man wer er ist, doch es ist interessant wie er sich selbst Stück für Stück seiner erinnert. Dabei ist durchaus selbstsicher, lässt jedoch auch andere Meinungen zu.
Sein richtiger Job ist dabei natürlich auch ein Pluspunkt auf seiner „Karteikarte“.

Zum Schreibstil lässt sich dann auch nicht mehr viel sagen, außer das er gewohnt gut ist. Ich muss jedoch zugeben, dass diese Reihe meiner Meinung qualitätsmäßig unter der Reihe der Troubleshooters steht. Dies denke ich, da die Personen zwar toll sind, aber einen nicht so ans Herz wachsen wie eben in Brockmanns anderer Serie über Agenten.

Trotzdem gebe ich gerne eine Leseempfehlung.