Rezensionen

Simones Bewertung 04 Sterne.png

Marika Cobbold ist eine Frauenromanschriftstellerin, die immer wieder gute Ideen hat und diese intelligent und interessant umsetzt.

So auch im folgenden Roman: Auf der einen Seite sind die (griechischen) Götter, die auf dem Olymp die Sterblichen beobachten. Die Unsterblichen haben Macken wie die Menschen: Aphrodite ist ehrgeizig und will endlich wieder mit der Liebe auf Erden erfolgreich sein, ihr Sohn Eros buhlt mehr oder weniger erfolglos um ihre Gunst und Zuneigung, es gibt Spötteleien, Gruppenbildung usw.

Dieser Teil der Geschichte ist amüsant zu lesen und soll wohl ein locker-leichtes Gegengewicht zu den Menschen des Romans darstellen, zu ihren Verrücktheiten und auch negativen Erfahrungen mit der Liebe. Der Autorin gelingt es damit, ein gutes Gleichgewicht zu halten zwischen Witz und Tiefgang.

Die menschlichen Protagonisten sind sehr interessant gezeichnet, wirken dreidimensional, mit Ecken und Kanten. Wie sie mit der Liebe hadern, das bringt den Leser so manches Mal ins (interessante) Grübeln.

Der Roman ist gekonnt geschrieben, lässt sich flüssig lesen – eine schöne Frauenromanlektüre!

Kurz gefasst: Ein Frauenroman mit etwas verrückten Protagonisten, außergewöhnlichen Einfällen (Götter des Olymp), der gut und unterhaltsam geschrieben ist.

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

Ich habe mir Marika Cobbold „Aphrodites Workshop für Liebesfragen“ als Start ins neue Jahr ausgesucht und muss gestehen, dass ich kaum hat das Jahr begonnen schon ein paar Lachfalten mehr habe.
Die Autorin schreibt stellenweise so pikant herrlich, dass ich vor Lachen auf dem Boden gelegen habe.

Vor allem die Götter wie Aphrodite und Eros haben ihren eigenen Charme und runden die Geschichte ab. Genauso wie das Happy End, das mehrere Anläufe braucht und fast bis zum Schluss so aussieht, als ob es nichtklappen würde.

Ich konnte also schon nach den ersten Seiten das Buch kaum mehr aus der Hand legen; denn es ist einfach herzerfrischend, aber durchaus mit ernstem Hintergrund geschrieben.
Die Figuren, so wie Rebecca oder John, sind wie aus dem Leben gegriffen und auch schon die eine oder andere Hürde im Liebesleben nehmen müssen. Beide Figuren kommen auch abwechselnd zu Wort, da die Geschichte mal von Rebecca, John oder direkt aus dem Olymp, wo die Götter auch ein Wörtchen mit zureden haben, erzählt wird.

„Aphrodites Workshop für Liebesfragen“ ist ein Buch für alle die Leser unter uns, die an die große Liebe glauben, dabei aber auch auf dem Boden der Tatsachen bleiben wollen.

Für mich war es auf jedenfalls ein guter Jahreseinstieg und wenn es so harmonisch und romantisch „büchertechnisch“ weiter geht, dann freut sich mein Leserherz ;-)