Rezensionen

Susannes Bewertung 04 Sterne.png

Evan Mackenzie, Viscount of Glendevon ist seit kurzen Earl of Kildonan. Daher kehrt er zurück nach Schottland- auf zum Kildonan Castle. Sein Freund Arthur Fitzgibbon begleitet ihn denn sie wollen den Glee Shee bezwingen. Doch das Wetter schlägt um. Evan hängt alleine in der Wand und stürzt beim Absteigen ab. Arthur Fitzgibbon ist nirgendwo in der Nähe. Der Nebel wird immer dichter, die Luft immer eisiger. Da hört er auf einmal eine Melodie. Diese hilft ihm, den richtigen Weg zu finden, bevor er wieder bewusstlos wird.

Catriona ist auf dem Heimweg. Da findet sie den bewusstlosen Evan. Catriona gelingt es unter Mühe Evan in eine baufällige Schutzhütte in Sicherheit und relative Trockenheit zu bringen. Nun müssen sich die beiden zusammen eine Decke zu teilen um sich gegenseitig zu wärmen. So kommt es, dass ihre Leidenschaft entfacht wird und sie schließlich aneinander gekuschelt die Nacht verbringen.

Aber am nächsten Morgen kommen der Bruder, der Vater von Catriona, sowie Arthur Fitzgibbon und der Nachbar Grant zu Hütte. Catrionas Vater, Reverend Thomas MacConn, ist entsetzt über seine Tochter und möchte sie umgehend wegschicken, doch Evan macht ihr überraschend einen Heiratsantrag, die sie nacheinigem Überlegen annimmt.

Evans Vater hatte damals seine Pächter vertrieben, um Schafe ansiedeln zu können. Doch er hat seinem Sohn viele Schulden hinterlassen. Aus diesem Grund möchte Evan einen Teil seines Besitzes veräußern. Doch Catriona möchte ihr geliebtes Tal eigentlich nicht verlassen.
Kann Catriona verhindern, dass Evan einen Teil seines Landes veräußert? Warum hat ihr Nachbar Grant zudem einen so großen Groll gegen Evan?

Interessant war, wie die Damen in ihren Röcken die Berge bestiegen. Heutzutage unvorstellbar. Ich hätte mir gewünscht, dass Catriona und Evan offener zueinander gewesen wären. So hätte manches Missverständnis gemieden werden können.

Wie in den Vorgängerbänden gibt es einen männlichen Widersacher. Letztendlich kommt es zum Showdown bei der gemeinsamen Bergwanderung aller Beteiligten.

Dieser Roman zählt auch für mich zur leichten Unterhaltung. Er versprüht den Zauber Schottlands, den man beim Lesen förmlich fühlen kann. Mich reizt aber auch die gälische Sprache, die in diesem Roman eine Rolle spielt. Ich hätte mir gewünscht, dass eines dieser Lieder einmal abgedruckt worden wäre.

Da sich die drei Freunde gegenseitig bei ihren Projekten helfen, trifft man sie auch in den jeweils anderen Geschichten immer wieder.