Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

Zum schon recht ausführlichen Klappentext möchte ich nur noch eine wichtige Person hinzufügen: Hurley Hardwin.

Hurley, genannt Lee, ist der Freund von Sam. Er ist Bootsbauer und im Grunde auch „ihr Gewissen“ und die größte Stütze, die man sich wünschen kann.

„Zeit der Versöhnung“ ist mein erstes Buch der Autorin Anne Le Claire und es ist mir in der Hauptsache wegen des tollen Covers in Auge aufgefallen. Allerdings war ich schon nach den ersten Seiten so dermaßen von dem Buch gefesselt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen, dabei hat mich aber besonders interessiert, ob Sam und Libby ihren Streit beenden werden und wie dies geschehen wird.

Die Autorin Anne LeClaire hat mit „Zeit der Versöhnung“ eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang geschrieben.

Libby ist nierenkrank und braucht nun eine Dialyse um das Blut zu reinigen. Als Thema stehen aber auch Transplantationen und deren Risiken im Raum. Ich persönlich habe mich vorher noch nie mit dem Thema „Dialyse oder Transplantation“ beschäftigt und so hat das Buch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Aus dem wechselenden Gesichtspunkt der beiden Schwestern erzählt, geht es im Buch auch um Vergebung und dass man seine Lebenszeit genießen soll. Ein Zitat hat mich besonders beeindruckt: „ Jeder Tag sollte einer der guten Tage sein“. Man erlebt viel, aber selten sieht man das Gute, weil es oft durch das Alltägliche überspielt wird. Also genießt das Leben und erfreut euch an den kleinen Dingen. ;-)

„Zeit der Versöhnung“ ist ein schweres Thema, das in eine gefühlvolle Geschichte verpackt wurde. Anne LeClaire hat mit diesem Buch, meiner Meinung nach, wirklich eine wundervolle Arbeit abgeliefert. Ich jedenfalls habe das Buch in einem Tag verschlungen und werden bestimmt die Autorin und ihre Werke nicht aus den Augen verlieren.