Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

In "Die Sündentochter" kommt es zu einem Wiederlesen mit lieb gewonnenen Figuren die man schon aus "Die Richter des Königs" kennt.

Dieser zweite Teil der "Jeremy Blackshaw"-Reihe ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und absolut mitreißend geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Sandra Lessmann versteht es einfach, mir das London um 1666 näher zu bringen. Man kommt aus dem Staunen, und dem Ekel - denn es ist sehr bildlich aber auch detailgenau beschrieben, wenn es um das Gefängnis Newgate geht - nicht heraus. Auch sehr interessant beschrieben war der große Brand, der das Aussehen von London so verändert hat.

Die Geschichte ist mit historischen Fakten und Persönlichkeiten wunderbar interessant bestückt. Der Krimianteil hat das gewisse Etwas und hält sich gekonnt mit anderen Anteilen der Geschichte die Waage. Der Krimi ist wirklich spannend beschrieben, besonders da der Täter so gerissen wie eine Schlange ist und er den Leser immer wieder aufs Glatteis führt.
Aber auch die Liebesgeschichte entfaltet sich weiter und der Wundarzt Alan Ridgeway erlebt seinen persönlichen Albtraum.

Hier noch ein kleiner Hinweis: Ich empfehle die Serie der Reihe nach zu lesen. Zwar wird in diesem Buch ein neuer Fall aufgerollt, doch die Hintergrundgeschichte und das Leben der Figuren wird kontinuierlich weitergeführt.

Kurz gefasst: Ein historischer Kriminalroman, der gekonnt spannend erzählt wird und mit seinen liebenswerten Hauptfiguren erfreut.