Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

Peter Standish ist auf der Suche nach der Wahrheit, denn er macht sich Sorgen um seine Schwester, die eine Eheschließung mit dem Witwer Holcroft eingehen möchte. Mr. Holcrofts erste Frau verstarb jedoch unter ungeklärten Umständen, die zudem einige Ungereimtheiten offen lassen und die Peter Standish, Jeremy Blackshaw und Alan Ridgewax in Gefahr bringen.

"Narrenkind" ist bereits der vierte Teil einer Reihe, die mich immer wieder aufs Neue begeistert, denn man weiß nie was einen erwartet.

Sandra Lessmanns "Jeremy Blackshaw"-Reihe hat eine ganz eigene Dynamik, die den Leser mal in atemloser Spannung und mal in Verwunderung über Erkenntnisse der damaligen Zeit versetzt.

Man hat beim Lesen ein wunderbares Kopfkino, da es die Autorin versteht sehr bildlich und detailreich zu schreiben. Gut, dass man nicht auch noch Geruchs-Kopfkino erlebt, was wirklich nicht zu empfehlen wäre, zumindest solange man einen historischen Roman liest.

Dieser Teil der Reihe hat das gewisse Etwas, denn es kommt endlich zusammen, was zusammen gehört. Es gibt aber auch einige tragische Momente, die traurig daran zurückdenken lassen, wie es in den anderen Teilen war. Denn die Geschichten der einzelnen Bände bauen aufeinander auf, so dass die Serie zu einem großen Gesamtkunstwerk wird, das man so schnell nicht wieder vergisst.

Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn die Autorin Sandra Lessmann noch viele weitere Geschichten rund um Jeremy Blackshaw und seine Freunde schreiben würde, denn man wird förmlich süchtig nach den mitreißenden Abenteuern und Rätseln die dem Priester begegnen.

Kurz gefasst: Ein wunderbarer historischer Krimi, mit Gänsehaut-Feeling.