Rezensionen

Schnees Bewertung 04 Sterne.png

Wie auch „Daddys Girls“ spielt sich „Milliardäre bevorzugt“ in einer Glamourwelt ab und hat einen leichten Touch einer Fernsehserie wie z.B. Denver Clan.

Tiefgang wird der Leser hier nicht finden, das Buch bietet leichte Unterhaltung in der Glitzerwelt um Macht, Geld und Leidenschaft.
Auch die Protagonisten sind nicht sonderlich sympathisch, aber hochinteressant und gekonnt von der Autorin gezeichnet.

Durch den flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil der Autorin wird der Leser immer tiefer in das Geschehen hineingezogen und findet auch so schnell nicht wieder heraus. Auffallend ist, dass die Geschichte zwar keine Sympathieträger besitzt und die Geschichte von Oberflächlichkeit nur so strotzt, aber dennoch begeistern kann.

Woran das liegen kann?
Darüber kann ich nur spekulieren und behaupte, dass es hauptsächlich daran liegt, dass die Menschen einen natürlichen Drang zum Lästern und Beobachten haben… die Glamourwelt der „Reichen und Schönen“ bietet sich da geradezu an, diese Neigungen auszuleben.

Wer schon Serien im Stil von Denver Clan und anderen Serien die viel Intrige und Machtspielchen beinhalten mochte, wird wahrscheinlich auch die Bücher von Tasmina Perry nur so verschlingen, und anschließend froh sein, solche Protagonisten im echten Leben nicht zu kennen.

Simones Bewertung 04 Sterne.png

Der Roman ist flüssig erzählt, die Handlung und die Figuren sind sowohl genau als auch interessant gezeichnet. Die Welt der Schönen und Reichen ist sehr detailgetreu beschrieben, Oberflächlichkeit, Verschwendung und Intrigen sind an der Tagesordnung und würzen die Geschichte.

Die oftmals egoistischen Motive der Figuren werden offen und ein bisschen schonungslos dargestellt, was interessant ist, aber auch ein kleines Manko des Romans: Als Leser hat man Schwierigkeiten, mit den Figuren mitzufühlen, da sie zwar realistisch, aber nicht sehr sympathisch beschrieben sind. Allerdings macht es auch mal Spaß, von Zicken, Intrigen und Klatsch zu lesen - das Buch ist also durchaus empfehlenswert.

Fazit: Geeignet für LeserInnen, die gerne von Hollywood, Stars, Sternchen und den „Oberen 10000“ lesen. Weniger geeignet für Leserinnen, die einen entspannenden klassischen Liebesroman suchen.

Romane mit ähnlicher Thematik: Der Erstling von Tasmina Perry, „Daddy’s girls“, der auch bei den Schönen und Reichen spielt und auch ein paar Krimielemente besitzt, und die Romane von Candace Bushnell, wie z.B. „Raufschlafen“ oder „Lipstick Jungle“.