Rezensionen

Simones Bewertung 04 Sterne.png

Alexandra Potter ist eine witzig-romantische Komödie in Buchform geglückt, die man sich auch verfilmt gut vorstellen könnte.

Sie beginnt rosarot mit einem Kuss unter Venedigs Seufzerbrücke, der der Legende nach dazu führen soll, dass die Liebenden für immer vereint bleiben.

Naja, trotzdem gibt es erst mal eine Trennung, Lucy kehrt nach England, Nate in die Vereinigten Staaten zurück. Wo er schließlich eine andere heiratet.

Nach einem Zeitsprung von 10 Jahren wird klar, Lucy denkt immer noch an Nate. Sie begegnet ihm schließlich per Zufall wieder, als sie in New York ist. Eine Versöhnung folgt, doch Schritt für Schritt wird Lucy klar, dass Nate nicht unbedingt der Traummann ist, den sie sich in ihren Träumen und Idealen vorstellt.

Es wird klar: Der Traummann muss wieder weg…

Die Handlung ist locker-leicht erzählt, an vielen Stellen ziemlich witzig. Manche Passage erschien mir allerdings ein wenig ausführlich dargestellt, was aber das Lesevergnügen im Ganzen nicht allzu sehr beeinflusst hat. Die Dialoge zwischen den Figuren und Lucys Monologe waren die komischsten Stellen, bei denen man oft als Leser lächelt.

Die Protagonistin Lucy ist quirlig-chaotisch, wie oft in Chick lits. Sie ist sympathisch, allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Tiefgang bei der Figur gewünscht, sie ist ein bisschen zu glatt.

Fazit: Unterhaltsamer Roman mit quirliger Heldin, die versucht, ihren scheinbaren Traummann wieder abzuhängen – witzig und mit Happy-End-Garantie.