Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Mittlerweile sind die „Black Panther“ alle schon unter der Haube, ja, Caya und Skye erwarten bereits ihr erstes Kind. Nur Pax, der auch nach 10 Jahren noch inbrünstig um seine verlorene Liebe trauert, will keine neue Partnerschaft eingehen.

Da ist es irgendwie sinnvoll ihm seine verlorene Liebe zurückzugeben. Und genau das tut die Autorin Jessica Westin für Pax auch. Sie schickt ihn in einen Einsatz, der ihm vor eine lebende und atmende Fayola stellt.

Dieser letzte Teil der „Black Panther Operations“-Serie, „Pax“, hat unverdienterweise ziemlich lange auf meinem SUB geschmort. Unverdienterweise, weil Jessica Westin hier erneut einen wirklich spannenden Romantic Suspense geschrieben hat, der seine Protagonisten dazu noch auf eine sehr emotionale Achterbahnfahrt schickt.

Leider nimmt sich die Geschichte hier einem Plot an, sie waren zusammen, sind getrennt worden und finden wieder zusammen, der mir grundsätzlich so überhaupt nicht liegt. Und das war auch der Grund warum ich so lange gezögert habe, mich diesem Teil zu widmen.

Doch am Ende musste ich einsehen, dass das eigentlich unbegründet war. Denn die Autorin trennt und vereint ihre Protagonisten nicht einfach, sondern die lässt den einen vor den Augen des Anderen sterben und vereint dann das Paar wieder. Und, puh, das macht sie wirklich gut.

Trotzdem kann ich dem Roman nur 4 Lesepunkte geben. Denn darüber hinaus, Figuren, Charaktere, hervorragende Erzähltechnik, greift die Autorin auch zu den üblichen Kniffen, too stupid to live-Protagonisten, zu konstruiert wirkende Zufälle, zu umfangreiche Sexszene über zu viele Seiten und ein fast schon zu zuckersüßes Happy End.

Sicher, das ist mein ganz persönlicher und sehr subjektiver Eindruck und er kann und darf natürlich nicht für alle Leser gelten, doch mir hat es ein klein wenig die ansonsten so positive Lesestimmung verhagelt und ich habe mich damit erwischt, wie ich Seiten nur querlesend übergangen bin.

Kurz gefasst: ein spannend und flott erzählter Romantic Suspense, der für meinen Geschmack jedoch hier und da einmal zu viel auf die üblichen Klischees zugreift und damit, wenn auch nur knapp, seinen Keeperstatus für mich einbüßt.