Ein neues Jahr hat begonnen. Und katastrophal dieses letzte Jahr auch in vielerlei Hinsicht war, ich blicke sehr zufrieden auf viele unterhaltsame Lese-Erlebnisse zurück. Dabei scheint es jedoch, dass die „fetten“ und „glücklichen“ Jahre, des Schwelgens in historischen Liebesroman-Neuerscheinungen in einer deutschen Übersetzung vorbei sind. Schade!

Umso glücklicher schätze ich mich, dass ich mich erneut dem Lesen der englischen Originale und einem nach wie vor angebotsreichen Markt, habe zuwenden können. So habe ich mein Lese-Zuhause im letzten Jahr vor allem in den Ausgaben der englischen Originale gefunden.

Das hat auch der Dezember 2020 bestätigt; sieht man von meinen re-readings einmal ab. Zu diesem Zweck bin ich tief in meine Bestände abgetaucht, hatte wieder einmal Julia Quinns „Bridgertons“ ans Licht geholt. Der Anlass, keine Frage, die Veröffentlichung der gleichnamigen Netfilx-Serie. Und auch wenn sich meine Meinung und meine Kritik mit jedem re-reading der Serie ein wenig verschiebt, so war doch das Vergnügen, ganz auf meiner Seite. Die Bridgertons sind halt einfach Klassiker.

Nicht minder viel Spaß hatte (und habe ich noch, die Serie umfasst diverse Teile) ich auch mit Emma V Leechs „Girls who dare“-Serie. Diese hat nicht unbedingt Bridgerton-Qualität, trotzdem konnte ich sie bisher nicht aus der Hand legen. 5 Teile habe ich davon bereits gelesen!

Der Versuch mit einer Serie der Autorin Minerva Spencer hingegen, konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Die Autorin bietet in dem 1. Teil ihrer „Verlorene Herzen“-Serie zwar eine höchst ungewöhnliche Geschichte (mit historischem Hintergrund!) und ist sogar in einer deutschen Übersetzung erschienen, doch leider konnten mich seine sperrigen Charaktere und der mir persönlich etwas zu dramatische Erzählstil der Geschichte nicht für sich gewinnen.

In einer spontanen Entscheidung, habe ich mir im Dezember 2020 dann auch noch eine Abwechslung, in meinem bis dato reinen Historical-Lesemonat gegönnt, mit der Autorin Anne-Marie Meyer und ihrer Sweet High School Romance-Serie „Rules of Love“. Doch da es für mich tatsächlich nicht mehr als eine seichte Nebenbei- und Abwechslungs-Lektüre war, habe ich mich entschlossen, die Geschichte nicht zu rezensieren.

Auch Eva Devons „The Way the Wallflower wed“, der 1. Teil ihrer „The Wallflower wins“-Serie, habe ich nicht rezensiert. Dieses Leseerlebnis war so nichtssagend, dass ich es bereits wieder vergessen habe.
Dafür ist mein kindle voll mit anderen Büchern, die es zu entdecken gibt. Und noch mehr stehen in der Warteschleife. Es droht also keine Gefahr. Der Lesestoff wird mir auch in 2021 nicht ausgehen.

 

[gelesen] im Dezember 2020

gelesen:

Minerva Spencer - Ein geheimnisvoller Marquess (Rezension neu)

Emma V Leech - To dare a Duke (Rezension neu)

Emma V Leech - To steal a Kiss (Rezension neu)

Emma V Leech - To break the Rules (Rezension neu)

Julia Quinn - Wie erobert man einen Duke? (Rezension überarbeitet)

Emma V Leech - To follow her Heart (Rezension neu)

Julia Quinn - Wie bezaubert man einen Viscount? (Rezension überarbeitet)

Anne-Marie Meyer - Rule #1: You Can't Date the Coach's Daughter (ohne Rezension, 4 Punkte)

Eva Devon - The Way the Wallflower Wed (The Wallflower Wins Book 1) (ohne Rezension, 2 Punkte)