Im Mai war ich im Keller, habe aufgeräumt und aussortiert und mich dabei auch meinen eingelagerten Büchern gewidmet. Das war nicht nur höchst unterhaltsam - Schmökern in Lieblingsromanen, ist immer ein vergnüglicher Zeitvertreib, finde ich - sondern hat auch einen Stapel Bücher mich nach oben gespült. Diese haben dann, in der Folge, einen Teil meines Lesemonats bestimmt, der am Ende eine Mischung aus Rezensions-Überarbeitungen, alte Autoren neu entdecken, Uralt-SUB-Abbau und eine Reihe höchst erfreuliche Genre-Neuerkundungen beinhaltete.

Aber der Reihe nach: mit dem ersten Roman, Susan Carrolls „Das Liebesduell“ habe ich auch gleich ein (altes) Schätzchen entdeckt und viel Vergnügen beim Lesen mit den spritzigen Wortduellen der Protagonisten. Mindestens ebenso lange schmorte bereits, Constance O’Day-Flannerys „Auf ewig, mein Herz“ in meinem SUB. Ein Time Travel, der mit einer komplexen Geschichte daherkommt, die das Schicksal der Zeitreisenden Meggie erzählt.

Die Geschichte, zumindest soweit ich mich eingelesen hatte, war für meinen Geschmack zu stark religiös-mystisch gefärbt. Am Ende habe ich etwa 1/3 Drittel des Romans gelesen und mich dann entschlossen meine Lese-Zeit anderweitig zu investieren. Interessant war, dass mir die Entscheidung, das Buch beiseite zu legen, nicht einfach fiel. Es ist zu vermuten, dass ich einfach wollte, dass mir ein Buch, das ich so lange mit mir im SUB herumgetragen haben, gefällt. Leider war dem nicht so.

Stattdessen habe ich mich an Johanna Lindsey gehalten (eine kluge Wahl!) und „Rebellion des Herzens“ auch gleich als Lesetipp notiert! Dem folgte Kathleen E. Woodiwiss‘ „Tränen aus Gold“, tatsächlich mehr eine Pflichtlektüre, wenn auch eine Vergnügliche, um den bereits vorhandenen Eintrag endlich zu überarbeiten. Dem folgte erneut ein (alter) Susan Carroll, „Der falsche Lord“.

Auch wenn es so ausschaut, als dass ich bis zu diesem Punkt schon so richtig im Lese-Rausch war, tatsächlich ging es nun es eigentlich erst richtig los, mit dem Seiten verschlingen – der Abwechslung halber, immer zwischen Vergangenheit und Zukunft.

So bin ich zunächst mit Sariah Wilsons „Once upon a time travel“ in die Vergangenheit gereist, um mich dann mit Honey Phillips‘ „The Good, the Bad, and the Cyborg“ in der Zukunft einzufinden, nur um dann erneut, diesmal mit Catherine Hudsons „How to take an 18th Century selfie“ zurück in die Vergangenheit zu gelangen und mich wiederum mit Honey Phillips „A Fistful of Cyborg“ auf dem Mars zu tummeln. Wow, was für eine lesetechnische Achterbahn!

Aber halt, ich habe da noch was: kein Keller-SUB-Buch, aber dennoch unter „altes neu entdeckt“ laufend, kam mir noch Nicolai Worms „Syndrom X“ vor die Nase. Als Neues neu entdeckt, kommt dann noch ein Hörbuch von Bella Forrest „Harley Merlin und der geheime Zirkel" (Harley Merlin Serie, Band 1) hinzu; bisher nicht abgeschlossen. Ebenfalls noch nicht abgeschlossen, ist nach wie vor Kerstin Gier „Das Wolkenschloss“.

[gelesen und gehört] im Mai 2020

gehört:

Kerstin Gier - Das Wolkenschloss (in Progress)

Bella Forrest - Harley Merlin und der geheime Zirkel (in Progress)

gelesen:

Nicolai Worm - Syndrom X (Rezension auf Happy End Kurven)

Susan Carroll - Das Liebesduell (Rezension neu)

Constance O’Day-Flannery - Auf ewig, mein Herz (abgebrochen, keine Rezension)

Johanna Lindsey - Rebellion des Herzens (Rezension neu) Lesetipp des Monats

Kathleen E. Woodiwiss - Tränen aus Gold (Rezension überarbeitet)

Susan Carroll - Der falsche Lord (Rezension neu)

Sariah Wilson - Once upon a time travel (Rezension neu)

Honey Phillips - The Good, the Bad, and the Cyborg (Rezension neu)

Catherine Hudson - How to take an 18th Century selfie (Rezension neu)

Honey Phillips - A Fistful of Cyborg (Rezension neu)